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STEUERERKLÄRUNG
FÜR ABSOLVENTEN UND BERUFSANFÄNGER

 

Eine Steuererklärung als Absolvent macht Sinn!

Nach dem Abschluss kommt der erste Job - und mit dem ersten Gehalt kommt der Steuerabzug. Dann ist derjenige gut dran, der während seines Studiums die aufgelaufenen Kosten beim Finanzamt als Verlustvortrag erklärt hat. Denn: Der Verlustvortrag wird in der nächsten Steuererklärung mit Ihrem Gehalt verrechnet und zu viel gezahlte Steuer erstattet.

 

Die nächste gute Nachricht ist: Wer in den vergangenen Jahren keine Steuererklärung abgegeben hat, der kann einen Verlustvortrag für die vergangenen vier Jahre heute noch beim Finanzamt erklären.

16 November 2018 - Patrick Bernd Findeis

UNSER TIPP

"Kosten zur Erlangung eines notwendigen Abschlusses für den künftigen Beruf sind steuerlich wirksame Ausgaben. Können die Ausgaben im Jahr der Zahlung nicht mit steuerpflichtigen Einnahmen gedeckt werden, kann der Verlust vorgetragen werden. 13.000 € Kosten für einen Master können bis zu 5.000 € Erstattung bringen!

Mein Tipp: Sprechen Sie uns an und lassen Sie sich das Geld nicht entgehen!"

Patrick Bernd Findeis

Steuerberater

CEO Dornbach Nexxt

0261 94 31  313

0151 156 550 34

pfindeis@dornbach.de

1. Grundlagen – Kleines Steuerlexikon für Absolventen
 

Steuern sind Geldleistungen an den Staat, damit dieser seine Aufgaben erfüllen kann. Steuern zahlt man ohne konkrete Gegenleistung. Die häufigsten Steuerarten, die einem im täglichen Leben begegnen, sind die Umsatzsteuer, die Tabaksteuer, die Mineralölsteuer und die Lohnsteuer (mit Soli und Kirchensteuer im Gefolge).
 

Wer in Deutschland Gewinne oder andere Einkünfte (z.B. Job) erzielt, unterliegt der Einkommensteuerpflicht. Die Einkommensteuer wird am Ende des Jahres vom Finanzamt anhand der eingereichten Steuererklärungen berechnet, festgesetzt und erhoben.

Damit der Staat im laufenden Jahr seine Aufgaben erfüllen kann, werden Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer erhoben - bei Gehältern aus einem Arbeitsverhältnis heißt diese Vorauszahlung Lohnsteuer und wird direkt vom Arbeitgeber berechnet, einbehalten und ans Finanzamt überwiesen.
 

Der Staat darf aber nur das besteuern, was nach Abzug beruflicher Kosten verdient wurde - der Fachbegriff dafür ist “objektives Nettoprinzip”. Die Steuerleute nennen das Bruttogehalt “Einnahmen” und die beruflichen Kosten “Werbungskosten”.


Zu den Werbungskosten gehören zum Beispiel Fahrtkosten zur Arbeit, Umzugskosten, Kosten bei Dienstreisen, für Fachbücher oder für ein Arbeitszimmer.

Aber auch Ihre Kosten für das sogenannte Zweitstudium (z.B. der Master oder ein 2. Bachelorabschluss oder der 1. Bachelorabschluss nach einer Ausbildung) sind Werbungskosten und damit steuerlich abzugsfähig.


Übersteigen in einem Jahr die Werbungskosten die Einnahmen, dann entsteht ein sogenannter negativer Überschuss (auch Verlust genannt). Sie können dann den entstandenen Verlust in die kommenden Jahre (z.B. auf Ihren ersten Job) vortragen und mit Ihren kommenden Einnahmen verrechnen.

2. Wann lohnt es sich, als Absolvent eine Steuererklärung abzugeben?

Die Antwort ist ganz einfach! Es lohnt sich immer dann eine Steuererklärung abzugeben, wenn Sie mehr Steuern bezahlt haben als Sie müssten - stellt sich jetzt die Frage, woran man das erkennen kann?

Fact 1: Kosten in Rahmen eines Zweitstudiums:
 

•   Studienkosten / Semestergebühren / Prüfungsgebühren

•   Kosten für Thesis / Hausarbeiten  (Drucken, Binden, Korrekturlesen, Übersetzen, Porto, etc.)

•   Zinsen aus Studienfinanzierung

•   Arbeitsmaterialien (Bücher, Papier, Stifte, etc.)

•   Fahrtkosten zur Uni

•   Verpflegungsmehraufwand

•   Miete am Uniort (Doppelte Haushaltsführung)

•   Reisekosten zu Exkursionen

•   Fahrtkosten zu Praktika-Stellen

•   Fahrtkosten zu Lerngruppen

•   Umzugskosten wegen erstem Job

•   Steuerberatungskosten
 

Dann unbedingt für die Jahre des Zweitstudiums die Kosten beim Finanzamt erklären und mit den Einnahmen aus dem Job verrechnen lassen! In Kapitel 4 finden Sie ein paar Rechenbeispiele rund um das Thema Zweitstudium.

Fact 2: Sie haben den ersten Job angenommen und sind dafür in eine neue Stadt gezogen oder Sie haben sich dort eine zweite Wohnung oder ein Hotelzimmer genommen? Dann können Sie die Kosten für den Umzug oder die Miete in der laufenden Steuererklärung absetzen!
 

Fact 3: Sie fahren mehr als 14 Kilometer täglich auf die Arbeit, kaufen sich Fachbücher oder haben ein Arbeitszimmer zu Hause? Dann überschreiten Sie aller Voraussicht nach den Arbeitnehmerfreibetrag und können sich auf eine Steuererstattung freuen.
 

Fact 4: Sie haben Ihren Job erst im Laufe des Jahres angenommen? Dann können Sie sich auch auf eine Steuererstattung freuen - denn der Arbeitgeber berechnet die Lohnsteuer so, als ob Sie das ganze Jahr gearbeitet hätten und damit zu viel!
 

Ganz wichtig: Bewahren Sie Kassenzettel und Rechnungen auf - Kreditkarten- oder EC-Karten-Quittung reichen nicht. Denn: Auf dem Kassenzettel/der Rechnung steht für was das Geld ausgegeben wurde – und das ist wichtig!
 

Fun Fact: Steuererstattungen sind steuerfrei !!

3. QnA zur Steuererklärung
 

3.1 Müssen Absolventen eine Steuererklärung abgeben?

Die Antwort ist ein klares jein!

 

Fact 1: Absolventen bzw. Berufseinsteiger sind aus Sicht des Finanzamtes Arbeitnehmer - da ist es vollkommen egal, ob es das erste Jahr im Berufsleben ist oder nicht.
 

Fact 2: Arbeitnehmer müssen keine Steuererklärung abgeben - grundsätzlich.
 

Fact 3: Hat ein Arbeitnehmer

•   Nebeneinkünfte oder

•   gleichzeitig Arbeitslohn von mehreren Arbeitgebern bezogen oder

•   sogenannte Lohnersatzleistungen (z.B. Arbeitslosengeld, Krankengeld, Insolvenzgeld,       
      Mutterschaftsgeld, etc.) bezogen,
dann muss er eine Steuererklärung abgeben.

 

Fact 4: Ein Arbeitnehmer kann seine Steuererklärung für die vergangenen vier Jahre abgeben, um sich seine Steuererstattung – auch noch rückwirkend – vom Finanzamt zu holen.

3.2 Was muss ich als Absolvent in der Steuererklärung angeben?

 

Das Finanzamt braucht Ihre persönlichen Daten (Name, Geburtsdatum, Adresse, Religion, Bankverbindung) und alle wirtschaftlichen Informationen, die steuerlich relevant sind. Das sind insbesondere:
 

•   alle Einnahmen und Kosten aus Arbeitsverhältnissen,

•   Gewinne die als Selbständiger gemacht wurden,

•   Beiträge zur Renten- und Krankenversicherung,

•   Spenden und

•   Arztkosten.

 

Das Finanzamt will sehr viel von Ihnen wissen - im Gegenzug schützt das Finanzamt Ihre Daten über das sogenannte Steuergeheimnis vor anderen. Das Steuergeheimnis ist so streng, dass in einem Finanzamt nur die Person Ihre Daten sehen darf, die direkt Ihre Steuererklärung bearbeitet.

3.3 Welche Fristen gibt es bei der Steuererklärung für Absolventen?

 

Wer nicht verpflichtet ist eine Steuererklärung abzugeben, hat vier Jahre Zeit, sie zu erstellen und abzugeben. Wer verpflichtet ist eine Steuererklärung abzugeben, der muss das bis zum 31. Juli des Folgejahres gemacht haben.

Wer sich entstressen will und lieber ein Wochenende mehr mit Freunden und Liebsten verbringen möchte, der kann einen Steuerberater mit der Erstellung der Steuererklärung beauftragen. Der Steuerberater darf sich sogar bis Ende  Februar des übernächsten Jahres Zeit lassen.

3.4 Muss ich meine Steuererklärung selber machen?

 

Nein – müssen Sie nicht!

 

Steuer-Tipp 1: Selbst wer verpflichtet ist eine Steuererklärung abzugeben, der muss das nicht selber machen.

 

Steuer-Tipp 2: Jeder kann sich an einen Steuerberater, Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer oder an einen Lohnsteuerhilfeverein wenden.

 

Steuer-Tipp 3: Am einfachsten ist es, wenn Sie einen Steuerberater beauftragen und Ihre Belege elektronisch an den Steuerberater verschicken. Dann ist alles ruckzuck gemacht!

3.5 Wo muss ich die Steuererklärung als Absolvent einreichen?

 

Die Steuererklärung muss beim Finanzamt eingereicht werden. Davon gibt es in Deutschland um die 620. Für Sie zuständig ist das Finanzamt an Ihrem Wohnort, wo Sie zum Zeitpunkt der Abgabe der Steuererklärung(!) wohnen.

Beispiel: In 2017 wohnen Sie in Köln und ziehen Anfang 2018 nach Hamburg. Mitte 2018 machen Sie die Steuererklärung 2017 fertig. Die muss beim Finanzamt Hamburg abgeben werden, da Sie Mitte 2018 in Hamburg wohnen.

 

Die Steuerleute nennen das örtliche Zuständigkeit - wenn es mehrere Finanzämter (sogenannte Bezirke) an Ihrem Wohnort gibt, rufen Sie einfach bei einem Finanzamt an und fragen nach, welches der Finanzämter für Sie zuständig ist!

4. Wie hoch ist die Steuerrückerstattung für  Absolventen?

4.1. Allgemeine Hinweise und Grundlagen

Ihre Steuerrückerstattung wird von zwei Faktoren limitiert. - Zum einen kann niemand mehr erstattet bekommen, als er oder sie vorher bezahlt hat. Zum anderen senkt jeder Euro, den Sie für Ihren Job selber getragen haben, Ihre Steuern und erhöht damit Ihre Steuererstattung.

 

Wer ein Zweitstudium absolviert und die Studienkosten schon beim Finanzamt erklärt hat (siehe oben im Kapitel 2), kann diese Kosten des Berufslebens im ersten Jahr  vom Finanzamt direkt gegen die Einnahmen verrechnen lassen.

 

Hier ein paar Beispiele:

Fallbeispiel Tim - “Master”:

Tim ist 2017 mit seinem Masterstudium fertig und hat in 2018 45.000 € verdient. In den zwei Jahren Masterstudium hatte Tim Kosten von insgesamt 9.000 € und hat in den beiden Jahren insgesamt 2.000 € durch jobben verdient. Tim kann einen Verlust von 7.000 € auf sein erstes Berufsjahr vortragen. Das heißt für Tim, dass er für 2018 eine Steuererstattung von rund 2.500 € bekommt!

 

Fallbeispiel Sarah - “erst Ausbildung, dann Bachelor”:

Sarah hat gerade ihren Bachelor in Sozialarbeit gemacht - davor hat sie eine Ausbildung als Sozialarbeiterin abgeschlossen. Sarah hat ihr Studium durch jobben (3.000 €), Bafög (7.200 €) und durch Zuschuss von ihren Eltern (6.000 €) finanziert. Sarahs Kosten für das Studium belaufen sich auf insgesamt 4.500 €.
Sarah kann 1.500 € als Verlustvortrag aus dem Studium mit ins Berufsleben nehmen. Die Kosten von 4.500 € werden mit ihrem Gehalt (3.000 €) verrechnet - da Bafög und der Zuschuss der Eltern steuerfrei sind, bleiben die außen vor. Sarah kann sich in ihrem ersten Berufsjahr auf eine Steuererstattung von rund 800 € freuen!

 

Fallbeispiel Kevin - “erst Abi, dann Bachelor”:

Kevin hat direkt nach seinem Abitur mit dem Bachelor-Studium angefangen und hat Mitte 2018 seinen Abschluss gemacht und im September 2018 einen guten Job gefunden. Kevin kann keine Kosten aus dem Studium erklären, da nur Kosten aus einem Zweitstudium steuerlich relevant sind.

Aber Achtung! Zurzeit (Oktober 2018) entscheidet das Bundesverfassungsgericht darüber, ob die Beschränkung auf das Zweitstudium verfassungsgemäß ist. Sprechen Sie mit einem Steuerberater, welche Möglichkeiten Sie haben.

 

4.2. Berufsstart und Jahresende

Die Höhe der Steuererstattung wird auch dadurch beeinflusst, ob Sie früh oder spät im Jahr in den Beruf einsteigen. Zunächst ein paar Sätze zu den Grundlagen und dann einige Beispiele.


 

4.2.1. Grundlagen

Fact 1: Das Finanzamt berechnet die Einkommensteuer als Jahressteuer. Alles, was zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember eines Jahres passiert, ist für die Einkommensteuer relevant.

 

Fact 2: Wer in Vorjahren Verluste erzielt hat (Kapitel 1 und 4.1) bekommt diese in den Folgejahren verrechnen – das geschieht automatisch.

 

Fact 3: Bei der Berechnung der Einkommensteuer bleibt das Existenzminimum steuerfrei – das sind in 2018 ca. 9.000 €.


 

4.2.2. Beispiele
 

Laura – Job direkt nach dem Studium:

Laura hat von 2015 bis 2017 Ihren Master in klassischer Philologie gemacht und im Oktober 2017 einen Job in der Herzogin Anna Amalia-Bibliothek in Weimar angenommen.

In 2015 hat sie Studienkosten von 4.500 € gehabt und hat das über jobben (1.000 €), Bafög und Zuschüsse ihrer Eltern finanziert.

In 2016 hat sie in den Semesterferien bei der Neuübersetzung der Ilias mitgearbeitet und 3.500 € verdient. Lauras Studienkosten betrugen unverändert 4.500 €.

In 2017 hatte Sie noch Studienkosten von 3.500 € und verdiente ab Oktober 2.800 € brutto im Monat.

 

Für 2015 und 2016 hat Laura aus steuerlicher Sicht Verluste in Höhe von 3.500 € (=4.500 € – 1.000 €) bzw. 1.000 € (=4.500 € – 3.500 €) erzielt. Die Verluste werden nach Jahren getrennt ermittelt (siehe Fact 1) und belaufen sich insgesamt auf 4.500 €. Die Zahlungen der Eltern und das Bafög bleiben steuerlich außen vor. Laura bekommt in den Jahren alle gezahlte Lohnsteuer zurück, da Laura unterm Strich Verluste gemacht hat.

2017: Das Gehalt (8.400 € = 3 x 2.800 €) wird zunächst um die Kosten von 3.500 € gekürzt (siehe Fact 2). Da das Ergebnis (4.900 €) bereits das steuerliche Existenzminimum von 9.000 € unterschreitet (Fact 3) fällt in 2017 keine Einkommensteuer an (siehe Fact 1)  – trotzdem ist der Verlustvortrag aus 2015 und 2016 zwingend zu verrechnen (siehe Fact 2). Von den 4.500 € Verlustvortrag bleibt nichts übrig.

 

Martin – Studium, Studienreise, Job (Variante zu Laura):

Martin hat zusammen mit Laura studiert. In Abwandlung zum Beispiel Laura hat Martin in 2016 in den Semesterferien für 2.000 € gejobbt und erst im Januar 2018 einen Job als Kurator am Städel in Frankfurt angenommen (2.800 € Gehalt im Monat).

 

Für 2015, 2016 und 2017 hat Martin aus steuerlicher Sicht Verluste in Höhe von 3.500 € (=4.500 € – 1.000 €), 2.500 € (=4.500 € – 2.000 €) bzw. 3.500 € (=3.500 € – 0 €) erzielt. Die Verluste werden nach Jahren getrennt ermittelt (siehe Fact 1) und belaufen sich insgesamt auf 9.500 €. Die Zahlungen der Eltern und das Bafög bleiben steuerlich außen vor. Martin bekommt in den Jahren alle gezahlte Lohnsteuer zurück, da Martin unterm Strich Verluste gemacht hat.

 

2018: Das Gehalt (2.800 € x 12 = 33.600 €) wird um die Werbungskosten-Pauschale (1.000 €) und den Verlustvortrag (9.500 €) gekürzt. Nach Berücksichtigung der gesetzlichen Versicherungen ergibt sich allein auf Grund des Verlustvortrags eine Steuererstattung von knapp 2.800 €.

4.2.3. Fazit

Wer im selben Jahr sein Studium beendet und einen Job annimmt riskiert die steuerliche Auswirkung seines Verlustvortrags.

5. Steuertipp: Diese Kosten können   Absolventen steuerlich geltend machen

Steuerlich relevant sind die sogenannten Werbungskosten. Das sind alle Kosten zum Erwerb, Sichern und Erhalt der Einnahmen oder Kosten, die durch den Beruf entstanden sind. Hier eine kleine Aufstellung üblicher Werbungskosten:

 

Aus dem Studium:

• Studienkosten / Semestergebühren

• Prüfungsgebühren

• Kosten für Thesis / Hausarbeiten (Druck, Binden, Korrekturlesen, Übersetzen, Porto)

• Zinsen aus Studienfinanzierung

• Arbeitsmaterialien (Bücher, Papier, Stifte, Tinte, etc.)

• Fahrtkosten zur Uni

• Verpflegungsmehraufwand

• Miete am Uniort (Doppelte Haushaltsführung)

• Reisekosten zu Exkursionen

• Fahrtkosten zu Praktika-Stellen

• Fahrtkosten zu Lerngruppen

• Lehrgangskosten

• Umzugskosten wegen erstem Job

• Steuerberatungskosten

Im Job:

• Fahrtkosten zur Firma

• Arbeitsmaterialien (Bücher, Papier, Stifte, Tinte, etc.)

• Arbeitszimmer

• Umzug an den Arbeitsort

• Miete für Zweitwohnung am Arbeitsort

• Zinsen aus Studienfinanzierung

• Steuerberatungskosten

6. Wie gehe ich das Thema am besten an?

Unser Tipp ist, dass Sie Ihre Steuererklärung in einer ruhigen Stunde vorbereiten und das ganze systematisch angehen.

 

Sortieren Sie Ihre Belege erst nach Jahren und innerhalb des Jahres nach Kostenarten (Studien-, Prüfungs- o. Lehrgangsgebühren, Arbeitsmittel, Fahrtkosten zur Uni, Fahrtkosten zu Praktika-Stellen, Reisekosten zu Exkursionen).

 

Schreiben Sie dann auf, an welchen Tagen:

•   Sie an der Uni waren,

•   Semesterferien waren und

•   Sie auf Exkursionen oder ähnlichem waren.

 

Falls Sie gejobbt haben – schreiben Sie noch auf, an welchen Tagen Sie zur Arbeit gefahren sind.

 

Danach scannen Sie die Unterlagen ein, registrieren Sich beim Beleg.Guru. laden Ihre Belege hoch und warten auf die erste Hochrechnung Ihrer Steuererstattung!

Quellen und weiterführende Links: